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Das Yamor Fest

Das Yamor Fest ist eine historische und kulturelle Feier, bei der die Chicha aus der Vorinkazeit und der religiöse glauben des Volkes vereint werden. Die Festlichkeiten sind der Akt eines sehr diversen, aber vereinten Volkes, wie auch die Maiskörner in einem Maiskolben eng zusammenstehen.

Die ersten Festlichkeiten fanden ungefähr 1953 im Viertel Monserrat statt, wo als Dank für die Maisernte und die belebende Arbeit im Gebiet um Otavalo traditionell ein Fest für die Jungfrau Maria von Monserrat, Beschützerin von Otavalo und der Pacha Mama (Mutter Erde), ausgerichtet wurde.

Auf der besagten Feier wurden typische Gerichte und Getränke angeboten, unter welchen auch die Chicha aus „Yamor“ war. Im Laufe der Zeit setzte sich diese immer mehr als Name für die Feierlichkeiten fest und wurde schließlich im Jahre 1953 von offizieller Seite übernommen.

Yamor, das ist im historisch kulturellen Kontext die Chicha, ein aus sieben verschiedenen Maissorten hergestelltes Getränk. Selbige wurde von vielen großen Häuptlingen als Getränk für ihre Bankette ausgewählt. Der Begriff Yamor basiert auf den beiden Wörtern Yak, welches Weisheit bedeutet, und Mur, Korn, woraus Yamor als Chicha der Weisheit entstand.

Diese Feier wird einmal im Jahr veranstaltet, von Ende August bis zur ersten Septemberwoche. Währenddessen werden verschiedene Aktionen und Events vor verschiedenen Kulissen in der Stadt Otavalo und in den anliegenden Kommunen durchgeführt.

Die vielen Aktionen im Zuge des Yamor Festes basieren auf den vom Festkomitee festgelegten Richtlinien. Unter diesen Aktionen sind die wichtigsten:

Der Festumzug

Dieser besteht aus einem Umzug von allegorischer Wagen, Tänze, Bands und Musik, bei welchem verschiedene Delegationen auf lokalem, nationalem und internationalem Niveau ihre Kultur und Tradition vorstellen.

Die Wahl der Königin

Bei diesem galanten Event wird die Schönheit der otavalischen Frauen hervorgehoben.

Die Durchquerung der Lagune San Pablo

Dies ist eines der Events, die jedes Jahr veranstaltet werden. Es wird von der Kantonalen Sportliga organisiert, welche die Vorbereitungen einige Monate vor dem Wettbewerb. Die Durchquerung findet morgens statt, um das ruhige Wasser auszunutzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legen dabei eine Strecke von 3,8 km zurück, zwischen den Sektoren Araque (Start) und dem Dock Costa Azul (Ziel). Meistens dauert dies ca. 1 Stunde. Hunderte von Schwimmern aus verschiedenen Provinzen wie Pichincha, Manabí, Tungurahua, Azuay und Imbabura nehmen daran teil. Sie sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, so dass Männer und Frauen verschiedenen Alters konkurrieren können.

Musikfestivals

Das hervorstechendste Festival ist das zur Ehren der Marias, welches unter Mitwirkung verschiedener nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler veranstaltet wird.

Die Segnung der Ernten

Während der Yamor Feiern kommen die Menschen der verschiedenen Kommunen zusammen, Pacha Mama für die Ernte zu danken und die religiösen Festlichkeiten für die Jungfrau Maria von Montserrat, deren Namenstag mit den indigenen Festlichkeiten zusammenfällt, zu begehen. Diese Feier wird unter Mitwirkung der Anhänger der Jungfrau in Form einer Prozession vom Heiligtum San Luis bis zum Kreuz von Sovacon, wo dann die Ernte gesegnet wird, realisiert.

Zwischen diesen herausragenden Events findet sich noch viel Platz für die diversen anderen kulturellen Vorführungen und repräsentativen Aktionen aus Otavalo und dem ganzen Land.



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